Homöopathische Arzneien beim Schnupfen
Apothekerin Daniela Haverland
Schwerpunkt:
"Homöopathische Arzneien für die kalte Jahreszeit" (2)
Gerade in den Herbst- und Wintermonaten leiden viele Menschen unter akuten Krankheiten der Atemwege. Diese Erkrankungen, fieberhafte Infekte, Schnupfen, Entzündungen der Nasennebenhöhlen u.a. werden überwiegend durch Viren ausgelöst (je nach Studie in 70 – 90%), die eine Schwächung unserer Abwehr nutzen. Obwohl Antibiotika bekanntlich lediglich auf Bakterien wirken, erhalten die meisten Menschen mit einem akuten Atemwegsinfekt von ihrem Arzt ein Rezept für ein Antibiotikum (bis zu 90% !). Studien zeigen deutlich, dass der Einsatz von Antibiotika in diesen Fällen keinen Vorteil bietet. Selbst bei längerer Krankheit, auch bei starken Schmerzen und Fieber führt ihre Einnahme nicht zu einem besseren Verlauf. Allerdings sind in diesen Fällen, insbesondere bei reduziertem Befinden, ärztliche Kontrolluntersuchungen angeraten.
Die genauere Betrachtung der therapeutischen Möglichkeiten bei akuter Viruserkrankunge der Atemwege lässt uns schnell erkennen, dass konventionell ausnahmslos symptomatisch - lindernde Maßnahmen zur Verfügung stehen (Senkung des Fiebers, Schleimlöser etc.). Der Verlauf einer Krankheit wird damit nicht beeinflusst! An dieser Stelle greift das Konzept der Homöopathischen Medizin. Die Homöopathie versteht sich als regulierende Methode. Sie beeinflussen die Symptome einer Krankheit nicht direkt, sie soll durch die Verbesserung der Immunsituation die Fähigkeit des Organismus, die Erreger abzuwehren, stärken.
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