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Homöopathische Mittel

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Arnica montana

Arnika

Berg-Wohlverleih

Wie der deutsche Name vermuten lässt, wächst Arnika überwiegend in bergigen Regionen (z.B. Alpen), auf kargen, nährstoffarmen Böden. Die ca. einen halben Meter hohe Pflanze zählt zu der Familie der Korbblütler. Sie zeigt ihre wunderschöne gelb - orange Blüte hauptsächlich im Juni / Juli, auch bis in den August hinein. Leider ist Arnika in ihrem Bestand gefährdet, sie steht auf der Liste der gefährdeten Arten und steht unter Naturschutz. Bei innerlicher Einnahme ist Arnika giftig, wie andere Korbblütler kann es auch bei äußerlicher Anwendung zu allergischen Reizungen der Haut kommen.
 

Allgemeine Wirkrichtung

Arnika ist ein wichtiges homöopathisches Mittel bei Verletzungen. Es wirkt entzündungshemmend, fördert die Wundheilung und wirkt insbesondere auf Blutergüsse. Darüber hinaus erstreckt sich seine Heilkraft auf Erkrankungen des Herz - Kreislaufsystems.
 
Arnica montana

Typische Symptome

Auslöser
Folgen von stumpfen Verletzungen der Weichteile, Prellungen
Quetschungen
Zerrungen der Muskulatur

Empfindung
Gefühl wie zerschlagen, große Empfindlichkeit des verletzten Bereiches

Aussehen
Bluterguss

Verbesserung durch:
Ruhe


Verschlechterung durch:
Berührung der verletzten Region

 

Anwendung

Im Gegensatz zur häufig beobachteten Praxis, Arnika für alle Verletzungsfolgen einzusetzen, bestehen klare Regeln für ihren Einsatz. Arnika ist angezeigt bei:

  • stumpfe Verletzungen, wie Muskelprellungen
  • Zerrungen der Muskulatur
  • Quetschungen, insbesondere wenn sich anschließend ein Bluterguss bildet.

  • Liegen zusätzlich Leitsymptome, wie Zerschlagenheit oder die Verschlechterung durch Berührung vor - umso besser. Oft findet man diese zusätzlichen Hinweise allerdings nur bei ausgedehnten Verletzungen.

    Auch bei Verletzungen des Kopfes, die zu einer Gehirnerschütterung führen, ist Arnika das erste Arzneimittel, das verabreicht werden könnte. Nach einer Operation oder einer Zahnoperation kann Arnika ebenfalls angezeigt sein. Wird es allerdings vor einer Operation eingenommen, kann bei empfindlichen Personen die Entwicklung einer Arzneimittelprüfung provoziert werden. Dieses Vorgehen könnte zu einer Zunahme operativer Komplikationen führen. Die vorbeugende Einnahme von Arnika ist also nicht sinnvoll.