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Über Homöopathie

Darreichungsformen

Herstellung homöopathischer Mittel

Die Potenzierung

Eine weitere Besonderheit der Homöopathie: In der Behandlung ist weniger mehr und hohe Dosierungen sind nicht gefragt. Ganz im Gegenteil. Die Experimente Hahnemanns zeigten, dass der Heileffekt umso stärker ist, je weniger Wirkstoff das Medikament enthält. Das Mittel kann so länger und effektiver wirken - vorausgesetzt die Symptome des kranken Menschen und die Symptome der Arznei sind ähnlich genug. Homöopathische Mittel werden in einem bestimmten Verfahren hergestellt, sie werden „potenziert“ (aus dem lateinischen, „Potentia“ - die Kraft). Das Prinzip der Potenzierung besteht in der schrittweisen Bearbeitung der Ausgangssubstanzen, rein chemisch erfolgt eine zunehmende „Verdünnung“ in einem definierten Mischungsverhältnis.

Das Homöopathische Arzneibuch (HAB) beschreibt sehr exakt die Regeln, nach denen homöopathische Arzneien hergestellt werden müssen. Diese sind für alle Hersteller verbindlich.

Durch verschiedene Verfahren entstehen bei der Herstellung potenzierter Arzneimittel Tropfen, Tabletten und Streukügelchen (Globuli).

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Handverschüttelung

Die Verschüttelung (Tropfen)

Auskunft über das Mischungsverhältnis der Ausgangssubstanz mit Alkohol geben die Buchstaben D, C oder LM (Q). Die Bezeichnung D (lat.: decem = zehn) steht für eine Mischung im Verhältnis 1:10, C (lat: cenum = hundert) beschreibt eine Mischung im Verhältnis 1:100, für LM oder Q-Potenzen gilt ein Verhältnis von 1:50000.

Dezimal D 1:10
Centesimal C 1:100
Quinquaginta mille Q/LM 1:50.000

Tiefpotenzen bis C/D 12  
Mittlere Potenzen C/D 12  
Hochpotenzen ab C/D 30  

Bei der Herstellung wird zunächst aus löslichen Stoffen eine homöopathische Urtinktur hergestellt. Sie ist die Ausgangssubstanz für die weitere flüssige Potenzierung. Dieses Herstellungsverfahren wird als Verschüttelung bezeichnet. Bei der Produktion von D-Potenzen wird ein Teil Urtinktur mit 9 Teilen (1:10) wirkungsneutralem Lösungsmittel (40%iger Alkohol) versetzt und anschließend verschüttelt. Diese Zubereitung ist die erste Dezimalpotenz, kurz D1 genannt. Beträgt das Mischungsverhältnis 1:100 bei sonst unverändertem Vorgehen, entstehen C-Potenzen. Zur Herstellung steigender Potenzstufen wird der beschriebene Vorgang schrittweise wiederholt.

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Verreibungsmühle

Verreibungen (Tabletten)

Nicht lösliche Ausgangssubstanzen werden zunächst mit Milchzucker verrieben - ebenfalls entsprechend den Anweisungen des HAB. Auf diese Weise werden Tabletten hergestellt. Für die erste Potenzstufe wird im Verhältnis 1:10 (D-Potenzen) oder 1:100 (C-Potenzen) Arzneisubstanz mit Milchzucker vermischt. Der Milchzucker wird schrittweise in drei Portionen beigefügt. Die Verreibungszeit beträgt für jede Potenzstufe mindestens eine Stunde. Zur Herstellung weiterer Potenzen wird ein Teil erneut mit Milchzucker verrieben. Eine äußerst aufwendige Prozedur! Deshalb werden Verreibungen inzwischen meist maschinell produziert. Sind die zunächst unlöslichen Substanzen erst verrieben, können auch sie in Alkohol gelöst und dann als Verschüttelung weiter potenziert werden.

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Globuli

Streukügelchen, von vielen einfach nur als „die Kügelchen“ bezeichnet, sind wohl die beliebteste Darreichungsform homöopathischer Arzneien. Einfache Zuckerkügelchen werden mit dem entsprechenden flüssig potenzierten Wirkstoff imprägniert.

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